Die erste Entscheidung ist selten die schwerste, aber die folgenreichste: Wird die Anlage zerlegt und einzeln verkauft oder als funktionierende Einheit? Eine Produktionslinie, die am Standort besichtigt, geprüft und in Betrieb gesehen werden kann, findet Käufer zu Preisen, die eine Auktion einzelner Maschinen nie erreicht — vorausgesetzt, es bleibt Zeit.
Wir rechnen beide Wege gegeneinander — Lagerkosten, Miete und Wertverlust gegen den Paketaufschlag — und entscheiden nachvollziehbar, nicht nach Gefühl.
Bewertet wird zum Fortführungs- und zum Zerschlagungswert — erst beide Werte zusammen zeigen, welcher Verwertungsweg die Masse besserstellt.
Der Gläubigerausschuss erhält die Bewertung, bevor über bedeutsame Verkäufe entschieden wird — Transparenz schützt hier alle Beteiligten, auch den Erwerber vor späteren Anfechtungsdiskussionen.
Die Lieferung erfolgt immer per Spedition — die Kosten trägt die Masse. Bei größeren Anlagen organisieren wir die Demontage mit Fachbetrieben und stimmen sie auf die Räumungsfrist der Halle ab.
Fristen für die Räumung sind meist nicht verhandelbar: Sie ergeben sich aus dem Mietverhältnis und laufen unabhängig vom Fortschritt der Demontage.
CNC-Bearbeitungszentren, Drehmaschinen, Pressen, Schweiß- und Messtechnik.
Abfüll-, Etikettier- und Verpackungslinien, Kühltechnik, Edelstahlausstattung.
Regalsysteme, Förderanlagen, Stapler, Hubwagen, Verladetechnik.
Baumaschinen, Gerüste, Werkstattausstattung, Nutzfahrzeuge mit Aufbauten.
Ladeneinrichtung, Kassensysteme, Kühlmöbel, Gastronomietechnik.
Arbeitsplatzausstattung, Konferenztechnik, Server und Netzwerkkomponenten.